Theater aus dem Koffer...

Albert und Peter ca. 1980
Peter Cornelius +
Peter und Petrushka

so hieß die kleine, mobile Bühne, mit der alles anfing. Gegründet 1979 von PETER CORNELIUS und ALBERT MALY-MOTTA nach dem Vorbild des Stuttgarter Puppenspielers Albrecht Roser.

Peter Cornelius, der als 15-jähriger Schüler zum ersten mal ins Münchner “Kleine Spiel” kam, wo ich ihn dann kennenlernte, erwies sich als genialer Puppenbauer und Designer. Innerhalb kurzer Zeit feierte das “Theater aus dem Koffer” seine ersten Erfolge. Die Theaterfestivals 1980 und 1982 im Olympiapark und im Luitpoldpark sowie die damals noch liberale und nicht von Zivilstreifen ständig kontrollierte Münchner Fußgängerzone waren unsere “Spielwiesen”. Auch die Internationale Gartenbau-Ausstellung IGA 1982 im neuen Westpark sah uns fast jede Woche...
Wir kamen wirklich mit dem Koffer und spielten überall, wo Platz für eine Decke und das kleine Puppengestell war. So lernten wir, die Figuren zu beherrschen und uns auch in der lautesten Umgebung voll zu konzentrieren. Schnell entstand ein kleiner Kreis von Kunden und Firmen, die uns für Veranstaltungen buchten. Auch die renommierte Firma “Feinkost Käfer” gehörte dazu, und so gingen wir eine Zeit lang  bei der Münchner Schickeria aus und ein. In dieser Zeit entstand auch die “Geheimwaffe” des Theaters, unsere schlagfertige und immer live improvisierende “Münchner Ratschkathl”, die sehr gut informiert war und auf manchen langweiligen Parties einfach “umwerfend” wirkte.
 

Zwischen 1980 und 2000 gab es hunderte von Auftritten. 1990 trennten sich die Wege. Maly-Motta wollte mit größeren Teams und einer festen Bühne arbeiten und wechselte zuerst nach München und dann an das Salzburger Marionettentheater.

Kurz vor einer Japan-Tournee im Februar 1992 erreichte uns dann die Nachricht, daß Peter Cornelius schwer erkrankt war. Mit nur 30 Jahren starb er im September 1992 in München. Damit war das “Theater aus dem Koffer” verwaist und kam in meine Hände zurück. Wir beschlossen, Salzburg zu verlassen und im Gedenken an den toten Freund das mobile Theater weiter zu betreiben. Als neuer Partner kam der Freund und Kollege Karl-Heinz Bille dazu, und seit 1994 spielen wir unser Programm unter dem Titel “Welt am Faden”.
Als fester Bestandteil des Programms ist es auch im Marionettentheater Tölz regelmäßig zu sehen.
 

“Welt am Faden” kommt zu Ihnen!

Mit unserem mobilen Programm kommen wir auch zu Ihrer Veranstaltung! Wir benötigen dazu lediglich:

3 m Deckenhöhe
Verdunkelbarkeit des Raumes (je dunkler, desto besser wirken die Szenen)
Platz für das Podium (220 breit, 150 tief, links und rechts sowie zur Rückwand je nochmal 1 m Abstand)
eine Steckdose für normale Spannung (230 Volt, 16 Ampere)
Ton und Beleuchtung werden von uns mitgebracht.

Für wen spielen wir?

Die Veranstaltung eignet sich für ERWACHSENE Zuschauer und Jugendliche ab 16 Jahren. Dauer ist variabel von minimal 60 Minuten bis zum vollen Abendprogramm von 2x45 Minuten mit Pause. Mindestanzahl der Zuschauer nicht unter 20, maximale Zahl 300-350, je nach Saal. Der Spielraum sollte ebenerdig liegen, falls nicht, sollten Helfer oder ein Aufzug vorhanden sein. (250 kg Gepäck!)

Bei Anreisewegen über 200 km ist eine Übernachtungsmöglichkeit für zwei Personen vorzusehen.

Auf der KONTAKTSEITE erfahren Sie , wie Sie uns erreichen. Gagen und Preise für die Anfahrt nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.  Bitte melden Sie einen Auftritt frühzeitig an, durch den regelmässigen Spielbetrieb in Tölz sind die Vorlaufzeiten relativ lang geworden.

 

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